Freitag, 9. September 2011
Eine Zugfahrt die ist schön
Den letzten Tag in Moskau haben wir auch überstanden. Gestern stand noch eine Kartierung an, für die wir 50 Minuten gebraucht haben und dann hatten wir frei. Die Zeit hab ich genutzt um nochmal bei Dunkin Donuts ne Runde shoppen zu gehen. Die Donuts sind wirklich das beste Souvenir hier, alles andere ist irgendein Ramsch, nicht wirklich rgendwas, was man mitbringen möchte...
Nachmittags bin ich noch zum Platz des Sieges gefahren. hier zelebrieren die Russen (Sowjets) ihren Sieg über Deutschland 1945. Der Platz, welcher eher ein Park ist, ist riesig. Von einem Ende bis zum anderem ist man fast ne halbe Stunde unterwegs, die Grünanlagen nicht eingeschlossen. Dort gibt es auch noch ein Museeum , wo man die damals genutzten Fahrzeuge, Flugzeuge, usw anschauen kann.
Abends haben wir dann nen bisschen im Hotel gefeiert, bevor einige in die Stadt aufgebrochen sind. ich bin dageblieben und wir haben auf nem anderen Zimmer noch weiter rumgehangen und Karten gespielt.
Heute Abend um 18 Uhr sollten wir in St. Petersburg ankommen und dann zum Hotel fahren. Das sind die Pläne für heute, was so die Tage in St. Petersburg vorgesehen ist, weiß ich leider noch nicht.
Danke übrigens für den Tipp, wie ich im MacDonalds bestellen sollte, allerdings weiß ich nicht, ob ich ewig in der Schuld von denen stehen möchte ;-)
Mittwoch, 7. September 2011
Die Erkentniss des Tages
Nur noch einne Tag in Moskau und dann gehts hier endlich weg.
Die Kehrseite:
NOCH ein Tag in Moskau, warum nur?
Zwischendrin sind noch spannende Dinge passiert. Am Dienstag hatten wir ne Vorlesung zu irgendnem Thema, ich hab mich in derzeit für Flüge nach Australien gekümmert. Nach dem diese 90 Minuten dann vorbei waren, hatten wir frei, also wieder mal ein äußert effektiver Tag. Abends waren wir dann beim Fußball, EM-Quali, Russland vs. Irland, das Spiel endete 0:0, war aber so das Highlight. Besser noch die dritte Halbzeit, wir mussten nach dem Spiel 60 Minuten warten, bis wir unseren Block verlassen durften, da die Blöcke nur einzeln geöffnet wurden. Der Sinn dabei? Mal wieder keine Ahnung!
Gestern (nach meiner Zeit), heute für viele andere, sind wir mit dem Bus durch Moskau gefahren, ich habe gut geschlafen, und wir haben uns von ner Brücke nen Hotel, sowie den russischen Regierungssitz angeguckt. Danach sind wir noch zu ner Straße gefahren und die hoch und runter gelaufen, warum? Auch hier habe keine Ahnung...
Das Highlight war dann das Mittagessen bei McDonalds. Zuerst wurde ich auf russisch aus der Toilette komplementiert, weil sie die putzen wollen... deswegen sperrt man auch die ganzen Toiletten, um die alle gleichzeitig zu reinigen, ist klar... Danach wollte ich dann etwas bestellen, auf englisch, was die Kassiererin nicht verstanden hat, darauf kam die Managerin, die auch kein englisch gesprochen hat (welch Wunder) und schließlich ne Küchenaushilfe, die wunderbar englisch sprach. Schon eine leichtes Armutszeugnis, wenn die Hilfe ne Fremdsprache beherrscht, die Managerin allerdings nicht. Bleibt nur noch die Frage zu klären, was an dem Wort Big Mäc, was in jedem Land gleich ist, so schwer verständlich ist...
Heute Abend bin ich dann noch zu Pizza Express gegangen, ne britische Pizzakette für die es nicht kennen. Gutes Essen, Leute die englisch können oder sich wenigstens bemühen, da fühlt man sich wenigstens etwas wie zu Hause.
Da noch die Frage aufkam, was Airhockey ist, gibts hier noch nen Video dazu.
Montag, 5. September 2011
Highlights aus Moskau
Hier mal die heutigen Highlights:
Zum Frühstück gab es:
- kalte Spaghetti Bolognese
- Lebergulasch
- runzelige Pflaumen
- trockene Quarkteilchen
- ungenießbaren Porridge
Der Weg zur Uni bestand aus: in die Metro gequetscht zu werden, so dass man grade noch atmen kann, dagegen ist fliegen ja noch richtig bequem...
Wir haben eine Vorlesung zum Thema Moskau und Erweiterungen gehört, zum gefühlten 100sten Mal. Zum Glück gabs Inet im Hörsaal...
Man durfte der Kassiererin das Geld in der Mensa nicht direkt geben, sondern musste es auf den Tresen legen, von wo sie es sich dann nimmt. Der Sinn dabei (außer das es länger dauert)? Keine Ahnung!
Wir wollten im Aufzug den Knopf für die erste Etage drücken und wurden von irgend ner Frau dämlich angemotzt, da sie anscheinend nicht dahin fahren wollte. Natürlich auf russisch und auch hier half es nix zu sagen, dass man kein russisch spricht.
Nachdem wir zu zwei Dritteln über einen Platz gegangen waren, hat uns irgendein vermeintlich 'wichtiger' Securitytyp gesagt (auf russisch), dass wir das nicht dürfen und zurück müssen, um außen rum zu gehen... obwohl alle anderen Ausgänge (die auch alle offen waren) näher gewesen wären... Der Sinn dabei? Keine Ahnung!
Einen Cappuccino bei Costas getrunken, hier spricht man sogar englisch. Juhuu!!
Einen Green Tea Mocchi Ring bei Dunkin Donuts gegessen, auch hier spricht man englisch. Juhuu 2X!!
Ich habe es geschafft der Supermarktkassiererin zu erklären, dass ich keine Plastiktüte kaufen will.
Das war der heutige Tag, zumindest bis jetzt. Man sieht die Erlebnisse sind zahlreich und nicht wirklich spannend... und das war eigentlich noch einer der besseren Tage... unsere Hoffnung liegt in St. Petersburg.
DAS UPDATE:
Hatte vergessen zu erwähnen, dass wir gestern Abend Bowling gespielt hatten, was auch ganz gut lief. Heute haben wirs wieder gespielt, in der Hoteleigenen Bowlinganlage, allerdings ging heute mehr oder weniger alles schief.
Dafür konnte ich das heutig Airhockey-Turnier gewinnen, nach einem spannenden Finale mit 7:6. Also abends ist hier teilweise doch was los, das Tagesprogramm halt nur was mau...
Sonntag, 4. September 2011
Moskau, Rußland und Grau-in-Grau
Am Freitag sind wir dann morgens in den Kreml gegangen und Nachmittags zur Uni, wo unsere Ausweise nicht auffindbar waren, so dass wir ca. 60 Minuten auf neue warten mussten, um uns dann eine Vorlesung zum Thema Moskau anzuhören... auf Russisch... spannend ist anders aber naja. Abends sind wir noch zu dritt ins Stadion gefahren, um uns das Fußballspiel gegen Mazedonien anzugucken. Kurz zusammengefasst, Mazedonien war besser, Russland hat gewonnen... und die Russen sich selber gefeiert, als ob sie Weltmeister werden würden... nunja. Das wahrlich erstaunliche allerdings waren die Sicherheitskontrollen. Insgesamt mussten wir durch ca. 7 oder 8 Schleusen, um uns jedes Mal auf russisch ausfragen zu lassen, bzw. zu erklären, was wir in unseren Rucksäcken haben. Da hier auch niemand Englisch spricht ein Abenteuer, aber dazu später mehr... Insgesamt sind die hier sehr ängstlich vor Anschlägen, Schlägereien, etc., so muss man sogar durchs Polizeispalier, wenn man auf Toilette geht...
Gestern sind wir dann den ganzen Tag durch Moskau gefahren, um uns Plattenbauten aus jedem Jahrzehnt anzugucken. Zusammenfassend lässt sich das wie folgt beschreiben:
trist, grau, dreckig, heruntergekommen, gated communities!
Heute sind wir den ganzen Tag durch Moskau gelaufen und haben uns irgendwelche Bauten und Denkmäler angeschaut... warum? Ich hab keine Ahnung!!! Insgesamt ist uns allen meist nicht sehr schlüssig, warum wir wo sind und was wir da machen und wo der Sinn liegt. Um es kurz zu machen, ich habe keine Ahnung wo der Sinn der Exkursion liegt...
Bleibt mir noch kurz was zu meiner Erfahrung hier zu sagen. Die meisten Russen sind leider wenig gastfreundlich. Sie sprechen einen immer weiter auf Russisch an, auch wenn man ihnen erklärt, dass man kein russisch spricht und werden dabei teilweise dann auch noch sauer und unverschämt. So heute in der Metro, wir sitzen zu zweit auf ner Bank und dann quatscht uns irgend ne dicke, alte Frau an... ich also ganz nett, ich spreche kein russisch zu ihr (auf englisch), woraufhin sie lauter wird und der Ton unfreundlicher. Der Sinn ihrer Rede war wohl der, dass wir aufstehen sollten, damit sich entweder ein 'alter' Mann (ca. 50-60 Jahre) oder ein Kind (ca. 6 Jahre) hinsetzen kann. Meine Sitznachbarin also freundlich aufgestanden und was passiert, niemand setzt sich auf den freien Platz. Und die Frau kackt mich weiter an... Sinn? Keine Ahnung!
Ähnliches am Stadion, die Polizisten quatschen einen ewig in Russisch zu... irgendwann war mir das dann zu blöd und ich hab nicht mehr reagiert... und siehe da, auf einmal können sie auch Englisch sprechen... ein Wunder, warum nicht gleich so? Würde beiden Zeit und Arbeit sparen.
Mal schauen wie die nächsten Tage werden, viel langweiliger und sinnloser können sie kaum werden...
Donnerstag, 1. September 2011
Fly Emirates… Not Impressed
Bevor jetzt alle denken, dass ist ne Hassstory über Emirates, so ist dieser Post nicht verstehen, ich bin nur auf der Suche nach dem Sinn. Hilfe ist recht herzlich willkommen ;-)
Der Kapstädter Flughafen ist irgendwie langweilig, ich dachte da wäre mehr los, aber nunja… glücklicherweise musste ich nicht allein auf den Flug nach Dubai warten, da ein Brite aus meinem Hostel mit mir geflogen ist und es gab sogar Bundesliga im Fernsehen, so konnte man die Zeit rumkriegen.
Der Flug an sich war okay, der Service aber leider nur unteres Mittelmaß, da hab ich aber deutlich mehr erwartet, wo sich Emirates doch als so tolle Airline nach außen darstellt. Fing damit an, dass wir uns gefragt haben, warum es so einen langen Rückstau, beim boarden, in die Wartehalle gab. Als wir dann an der Flugzeugetüre ankamen, wurde uns auch klar warum. Nicht das man einfach einsteigt, um zu seinem Platz zu gelangen, nein einem wird am Eingang das Ticket entrissen, damit die Stewardessen draufgucken können und die mit Namen begrüßen (der natürlich auch noch komplett falsch ausgesprochen wird). Dieser ‚Service‘ führt dann tollerweise zu noch langsamerem einsteigen, was das bringt erschließt sich mir nicht. Weiter ging es dann damit, dass mein Fensterplatz kein Fenster hatte. Als nicht so ein Platz zwischen zwei Fenstern, wo man noch rausgucken könnte, sondern hinter der Flugzeugtür (die zwar ein Fenster hat, aber ich müsste dazu mindestens auf dem Nachbarn sitzen um rauszugucken. Und hinter mir fingen die Fenster auch erst ne Reihe später an, also durfte ich Wandblick genießen.
Der nächste Höhepunkt war das Essen, was eigentlich gut war, ich hab Thai Chicken Curry gegessen, was auch recht scharf war. Allerdings muss man es erst mal bekommen, da haben die eiskalt vergessen mir Essen zu geben, alle Reihen um mich herum und selbst meine Reihe hatte was. Nach 10 Minuten kam dann auch mal ne Stewardess vorbei, der dann auch auffiel, dass ich ja nix bekommen hatte…
So spät wie das Essen kam, so schnell wurde es mir dann auch wieder abgenommen. 5 Minuten nachdem ich anfangen durfte kam der nächste Steward vorbei, der die Tabletts wieder eingesammelt. An sich ja auch ganz toll, wäre ich noch mitten beim Essen gewesen. Anstatt, dass er einfach später wiederkommt, ne musste ich mein Tablett abgeben, durfte aber mein Essen behalten. Das führte dann dazu, dass sich auf dem Tisch vor mir eine Ansammlung von 3 Schalen + 2 Getränken rumstand, was eine kleine Sauerrei ergab. Auch der Sinn von diesem ‚Service‘ erschließt sich mir nicht.
Noch besser war allerdings das Frühstück, was ich gar nicht bekommen habe (immerhin wurde mir damit die Tablettgeschichte erspart…). Während ich friedlich geschlafen habe, haben die Essen serviert, aber einen natürlich nicht geweckt. Nachdem ich dann wach wurde, als sie schon 2 Reihen weiter waren bekam ich dann auch nix mehr. Warum? Keine Ahnung… Ahja, doch ich bekam doch noch was, nen Glas Wasser, aber leider keinen Tee, weil mir ja die Tasse fehlte, die auf dem Frühstückstablett war.
Auch unschön war, dass manche StewardEssen etwas hochnäsig rüberkamen… nachdem Motto ‚Wir sind bei Emirates und viel toller als die anderen‘, dem aber leider nicht so ist.
Positiv sei aber zu erwähnen, dass das Entertainment Programm riesig ist, so gibt es z.B. die neusten Filme zu sehen, die teilweise noch im Kino laufen und jeder hat seinen eigenen Fernseher. Theoretisch gibt es sogar Internet, aber das funktionierte leider nicht.
Der Flughafen Dubai ist an sich nicht so spektakulär, zwar viel los, er wirkt wie ein riesiges Einkaufszentrum, aber auch ziemlich teuer. Wir wollten eigentlich die Stadt sehen und haben deswegen gefragt, ob es sowas wie eine Aussichtsplattform gibt. Aber genau das gibt es nicht.. Warum auch, schließlich kommt ja auch nur zum Shoppen und Beten zum Flughafen, und nicht weil man vllt Flugzeuge oder so was sehen will… besonders natürlich wenn man stundenlang im Transit warten muss…
Der zweite Flug war auch okay und sogar der Service hat sich auf oberes Mittelmaß gehoben, diesmal wurde ich auch nicht beim Essen vergessen, dafür bekam ich diesmal keine Getränke… Zu essen gab es sehr leckeres Lamm auf arabische Art zubereitet. Allerdings war der Bohnensalat dazu unpassend und geschmacklich auch nicht wirklich ein Vergnügen.
Schade eigentlich, so positiv wie ich von Air Namibia überrascht war, so negativ von Emirates…
Angekommen in Moskau musste ich dann nur eine Stunde an der Passkontrolle warten… und ich dachte die Zeit der strengen kommunistischen Kontrollen ist vorbei. Ne Stunde später kam dann auch meine Gruppe und wir sind zum Hotel gefahren. Gleich gibt’s dann noch eine Besprechung und dann mal schauen.
Mittwoch, 31. August 2011
Der Tafelberg und das Wetter
Das wird (leider) ein etwas längerer Eintrag, weil ich zwei Tage kein Internet hatte.
Am Montag hatte ich mir dann das nächste große Abenteuer vorgenommen, den Tafelberg raufzuklettern. Gesagt, getan, bin ich also los marschiert und hab mich auf den Weg zu der bekanntesten Route aufgemacht, dem Platteklip Gorge. Angesetzt ist der Weg mit 2 ½ bis 3 Stunden, wenn man gemütlich geht… wenn man nen bissel fitter ist geht’s auch in 75 Minuten… Damit hab ich dann nach dem Grouse Grind letztes Jahr (ich berichtetet), den zweiten Berg weit unter Durschnittszeit erklommen… scheint ja ein neues Hobby zu werden… naja, nicht wirklich.
Der Weg ist ganz schön, führt allerdings teilweise recht steil nach oben, so dass er doch recht anstrengend werden kann… ich musste mir auch die ein oder andere Pause gönnen um Luft zu holen. Die Anstrengung hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Aussicht von oben ist einfach nur gigantisch. Als Belohnung hab ich mir erstmal ne Pizza gegönnt, ja da oben gibt’s nen gutes und vor allem auch günstiges Restaurant. Hab mit Getränk und Eis nur 8 Euro gezahlt. Allerdings sind die Vögel da oben sehr diebisch, da wollte einer doch glatt was von meiner Pizza klauen während ich esse… ne ne ne. So gestärkt bin ich dann ne Ecke weiter gelaufen und hab zufällig jemanden von der Tour vom Vortag wieder getroffen, so dass wir dann zusammen den Berg erkundet haben. Wir sind ca. 3 Stunden rumgewandert, was sehr gut möglich ist, da der Tafelberg viel größer ist als er aussieht und von mehreren Wanderwegen überzogen wird. Am späten Nachmittag sind wir dann, jetzt auch mal was fauler, mit dem Cable Car wieder runter gefahren.
Abends wollte ich dann ins Bo-Kaap, das muslimische Viertel, um was zu essen, leider hatte das Restaurant zu. Dafür bin ich extra ne halbe Stunde lang den Berg raufgerannt :‘(, um schließlich wieder im Irish Pub zu enden.
Wie ich gestern festgestellt habe, war es gut, dass ich die Pläne für die beide Tage getauscht hatte, denn gestern war es bewölkt, stürmisch und leicht regnerisch, so dass man nie auf den Tafelberg gekommen wäre. Leider hatte das auch zur Folge, dass die Tour in den Botanischen Garten im Nieselregen stattgefunden hat, trotzdem sehr schöne Anlage.
Danach ging es weiter mit einer kleinen Fahrt durchs Winevalley und schließlich nach Camps Bay. Ja was soll ich sagen, es war der komplett falsche Tag um am Strand zu sein, wellig, kalt und windig… also so richtig die Strandatmosphäre war das nicht. Dafür hab ich mir immerhin nen Straußenburger gegönnt, auch sehr gut.
Abends wollte ich dann wieder versuchen in das Restaurant zu gehen, nächster Versuch und wieder geschlossen, warum weiß keiner… meine Vermutung ist, dass die den ganzen Ramadan über geschlossen haben (es nur nirgendwo steht). Naja, bin ich weiter in nen anderes afrikanisches Restaurant mit Livemusik und es gab nen Springbock-Steak. Und dann kam die Nacht, dachte ich tagsüber schon, es wäre schlechtes Wetter gewesen wurde ich nachts eines besseren belehrt. Unwetter der schönsten Sorte und da, wie ich feststellen musste, das Dach ein Wellblechdach ist, hatte ich von 2-5 Uhr das Gefühl neben nem Schlagzeug zu ‚schlafen‘.
Vllt kann ich das ja gleich nachholen, denn dann geht’s zum Flughafen und dem Flug nach Moskau, mit Übernachtung in der Abfertigungshalle in Dubai, ich bin mal gespannt…
Dienstag, 30. August 2011
Die Kaphalbinsel
Samstag hab ich den ersten Tag damit verbracht, mir die Stadt anzugucken… wesentlich mehr los als in Windhoek. Da ich am Ende der Longstreet wohne, bin ich diese komplett runtergelaufen (und die Seitenstraßen wieder hoch und runter…). Interessanter Ecke auf jeden Fall, dann war ich noch in nem sehr schönen Park, dem District Six Museum (wärmstens zu empfehlen!), dem Castle of Good Hope und an der V&A Waterfront und dem Stadion.
Zum Abschluss des Tages ging es dann nochmal auf die Longstreet, in nen Irish Pub.
Vorgestern hab ich dann ne Tour die Cape Penisula runtergemacht. Los gings frühmorgens in Richtung Hout Bay, die Küstenstrasse bei Camps Bay entlang. Danach gings den Devils Peak weiter bis nach Simon’s Town zu einer Pinguin Kolonie. Sehr cool, hier kommt man bis auf wenige Zentimeter an die Pinguine ran. Als nächstes folgte dann das Kap der Guten Hoffnung und der Cape Point, von wo aus wir gute 20km zurück geradelt sind. Das Ganze war allerdings von extrem starkem Wind begleitet, so dass sowohl das Rad fahren, als auch das klettern auf die Capes ein kleines Abenteuer waren. Zum Abschluss des Tages hab ich mir dann noch Rippchen vom Warzenschwein gegönnt. Sehr lecker, ähneln im Geschmack sehr stark dem vom Schwein, sind aber wesentlich größer.
PS: Die Robbe sieht so aus, weil der Skipper es lustig fand ihr Frisuren zu machen ;-)