Dienstag, 14. Oktober 2014

Kuelap


Chachapoyas ist der Ausgangspunkt um viele Ruinen, Statuten und dergleichen zu besuchen. Die bedeutendenste dabei ist Kuelap, eine Festung auf einem Berg vom Volk der Chachapoyas. Allerdings ist sie etwas kompliziert zu erreichen da man ca 2 1/2 Stunde durch die Anden fahren muss, auf Pisten an tiefen Abgründen vorbei. Die fährt lohnt sich jedoch, da die Ruine sehr beeindruckend ist, mit einem Ausmaß von knapp 600x200 Metern. Insgesamt ging es dann 3 Stunden durch die Ruinen, bevor die Fahrt zurück an stand. Da man das Ganze eigentlich nur richtig wirkt und beeindruckt wenn man es live sieht und man es nicht in Worten erklären kann müssen an dieser stelle Photos herhalten.
Die letzten Meter zu Fuß

Vor der Festung

Der Aufgang in die Festung
Die Natur übernimmt die Festung
Wildes Lama in Kuelap

Überreste der Häuser

Nachbildung eines Hauses in Originalgroesse

Aussicht von der Ruine

In Stein gemeisseltes Tier

Samstag, 11. Oktober 2014

Chachapoyas

Chachapoyas ist die Hauptstadt des Gebietes Amazonas und liegt auf ca. 2500m Höhe, klingt komisch, ist auch merkwürdig. Aber das passiert, wenn Kolonialismus auf Logik trifft.

Die Stadt selber ist jetzt nicht unbedingt das Highlight und liegt auch recht außerhalb von allem, hat aber auch den Vorteil, dass nur wenige Touristen ihren Weg hierhin finden und somit ist alles noch viel natürlicher.
Trotzdem kann ich jedem nur raten hier hinzufahren, da die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung unglaublich sind, dazu aber in den nächsten Tagen mehr. Leider ist das Internet hier auch nur ein rares Gut, weshalb bloggen etwas schwer fällt.

Aber zurück zur Stadt, es gibt ein paar Kirchen und so Gedöns... Aber auch ein paar schöne Aussichtspunkte über die Region (nicht den Regenwald) und sogar ein Stück prähispanische Strasse zu begehen. Ansonsten kann man hier sehr gut und günstig essen.
Der Unabhängigkeitsplatz von Chachapoyas
Prähispanische Strasse

Chachapoyas von oben

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Chiclayo - nö doch nicht

Meine erste Station in Peru sollte Chiclayo sein. Um dort hinzukommen bin ich mit dem Nachtbus in Cuenca losgefahren und war um ca 2.00 morgens an der Grenze zu Peru. Um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen hat man dort, mitten ins Nichts, einen gemeinsamen Grenzposten gebaut. So gingen die Formalitäten dann auch mehr oder weniger schnell, das Anstehen hat am längsten gedauert. Nach weiteren Stunden Busfahrt durch die Wüste sind wir dann schließlich um 10 Uhr morgens in Chiclayo angekommen. Ich bin also los um mir eine Unterkunft zu suchen, konnte aber nichts vernünftiges auftreiben und die Stadt hat mir auch überhaupt nicht gefallen. So habe ich mich spontan dazu entschlossen direkt den nächsten Nachtbus aus der Stadt zunehmen. Nach weiteren 12 Stunden Fahrt bin ich dann letztendlich in Chachapoyas angekommen.

Zu den Fahrten selber kann ich nicht soviel erzählen, da ich die meiste Zeit geschlafen habe. Das geht hier sehr gut, da die Busse halbe Schlafsessel haben. Ansonsten wurde auch noch ein Essen wie im Flugzeug serviert. Dabei gab es dann schon mal ein Weihnachtsmenü, mit Schleim der nach Bratäpfeln geschmeckt hat und dazu Zimttee.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Letzte Eindrücke aus Ecuador

Bevor es weiter nach Peru geht gibts noch ein paar letzte Impressionen aus den letzten Tagen in Cuenca und Umgebung zu sehen:
Mit dem Bus über den Wolken...

...durch Cajas fahren.

San Blas in Cuenca

Neue Kathedrale in Cuenca

Hell Kitty, soviel zu Original Produkten hier

Auch das gibts hier

Cider und Bier Proben (vlnr: Brombeercider, Schokocider und Kaffeebier)

Ein allmittägliches Menü für 1,50$ (Suppe, Hauptgericht & Getränk)

Montag, 29. September 2014

Montanita

Matschig, verrückt, zugedröhnt - das sind wohl die drei Wörter mit denen man Montanita am besten beschreiben kann. Matschig, weil es fast jeden Tag regnet und sich die "Straßen" in Schlammwege verwandelt haben. Verrückt ist der Ort, weil hier größtenteils Alt-Hippies und sonstige Alternative leben und das Ortsbild prägen. Sei es als Straßenverkäufer/-künstler oder was auch immer. Die Leute sind hier in ihrer eigenen Welt. Dazu kommt dann noch die relativ große Surfergemeinde, da Montanita einer der besten Surfspots ist. Als letztes noch zugedröhnt, da der Lifestyle der oben genannten Gruppen auch recht drogenaffin ist, sieht, riecht oder bekommt man eben diese permanent angeboten. Selbst im Restaurant gibts hier "happy brownies". Dazu kommen dann noch die all abendlichen Parties und Trinkgelage und fertig ist Montanita.
Der Strand und das "schöne" Wetter

Eine der zahlreichen Partyoptionen

Der größte Fluss den ich je gesehen habe

Was mache ich hier? Nun ja, ich bin eigentlich nur zum Surfen hier oder die Natur angucken, allerdings bei dem Wetter nicht wirklich eine tolle Option. So sind dann auch 5 Tage wirklich genug und es wird Zeit, dass es weiter geht.

Freitag, 26. September 2014

Auflösung

Des Rätsels Lösung ist der Vogel im vergrößerten Ausschnitt unten, ein Rotfußtölpel.
Rotfußtölpel

Mittwoch, 24. September 2014

Machalilla NP

Dieser Nationalpark befindet sich an der Küste Ecuadors und ich bin zurzeit mittendrin, genauer gesagt in Puerto López. Die Stadt ist nicht der Rede wert, man kann sie ganz einfach als dreckiges, chaotisches Kaff bezeichnen, indem zur Zeit (wegen Nebensaison) nichts los ist. Wirklich nichts, wenn man essen gehen will freut man sich, wenn noch ein anderer Tisch besetzt ist, so dass man sich nicht ganz so verloren vorkommt.

Puerto Lopez von seiner schönen Seite
Was macht man also hier? Puerto Lopez ist der Ausgangspunkt für Touren zur Isla de la Plata und zur Walbeobachtung. Entsprechend war dies auch mein Ziel hier. Wale die man hier sehen kann sind Buckelwale, die von der Antarktis hierher ziehen um sich zu paaren und Jungtiere zu gebären. Das Glück war mir an dieser Stelle auch hold und so konnte man sogar Jungtiere sehen. Insgesamt hatten wir sehr viel Glück, den die Wale kamen bis auf 20-30 Meter an unser Boot heran.
Buckelwale vor...

...der Isla de la Plata

Und tschüss

Die Isla de la Plata wird auch Galapagos für Arme genannt, weil man hier eine ähnliche Ansammlung von Tieren sehen kann, insbesondere Vögel. Auf einer mehrstündigen Wanderung haben wir dann auch fast alles entdeckt was es zu sehen gibt.
Blue-footed Booby

Nazca Booby

Baby Nazca Booby

Rotschnabel Tropikvogel
Zu guter Letzt gibt es noch ein Suchbild, auf dem folgenden Photo ist etwas besonderes zu sehen... genauer gesagt ein Tier und ich meine nicht den Fregattenvogel unten links. Die Auflösung folgt dann später.
Suchbild