Montag, 11. August 2014

Erste Eindruecke

In den ersten beiden Tagen auf Santa Cruz haben wir schon jede Menge an Tieren gesehen, die hier eigentlich überall rumlaufen, sei es Robben, Schildkröten oder Iguanas... nicht zu sprechen von den unzähligen Vögeln. Am ersten Tag haben wir mit zwei  Ecuadorianerinnen, die bei uns auf dem Zimmer wohnten eine kleine Tour über die Insel gemacht... So haben wir uns zum Glück das verhandeln von Preisen erspart ;-)

Es ging dabei zu Einsturzkratern, Lavatunneln, einem Schildkrötenreservat und einer natürlichen Bucht.
Schildkröte in der Ferne
Schildkröte aus der Nähe
Schildkröte ganz Nah
Im Lavatunnel

Sonntag, 10. August 2014

Auf Galapagos klatschen

Um 3Uhr morgens ging es vom Hostel los zum Flughafen, um dann nach Guayaquil und von dort nach Baltra zu fliegen. Der Flug war ganz angenehm, es gab sogar ein komplettes Essen und persönliches Entertainment Programm. Die Landung an sich war jedoch das spannenste am ganzen Flug. Der Anflug verlief problemlos, als wir jedoch noch ca. 30 Meter über dem Boden waren, ist der Flieger von einer Böe erfasst worden und auf die Landebahn geklatscht. Dies wiederum hat den Piloten dazu bewegt sofort durchzustarten. Unter lautem Motorengeräuschen und aufgeregten Passagieren sind wir dann zu einem kleinen Rundflug über Galapagos aufgebrochen, um dann richtig zu landen. Was wiederum die Insassen zum klatschen motiviert hat.

Am Flughafen darf man dann erstmal durch den weitere Anmelde- und Warenkontrollen, bevor man angekommen ist. Da der Flughafen auf einer kleinen in Insel liegt, muss man dann mit Bus-Fähre-Bus weiterfahren bis man in Puerto Ayora angekommen ist.

Gestern haben wir uns nur noch etwas in der Stadt umgeguckt bevor wir nur noch todmüde ins Bett gefallen sind. Die ersten Eindrücke sind jedoch schon mal fantastisch, den selbst in der Stadt gibt es jede Menge Tiere zu bestaunen.

 PS: Da das Internet auf Galapagos Mangelware ist, werde ich wohl leider nur bedingt über die Eindrücke von hier berichten können...

Ein Marine-Iguana
Ein Seelöwe winkt zur Begrüßung

Ein Pelikan





Freitag, 8. August 2014

Auf nach Galapagos

Heute sind wir auf dem Weg auf die Galapagos Inseln.
Die letzten beiden Tage haben wir uns noch etwas Quito angeguckt, dabei waren wir im Vivarium, wo wir jede Menge Reptilien begutachten konnten. Darüber hinaus konnten wir noch eine Schlange streicheln und Fröschen bei der Fütterung zugucken. Außerdem waren wir auch noch im botanischen Garten und im Naturwissenschaftlichen Museum.

 Gestern stand dann noch ein kleines Wiedersehen auf dem Programm, da ein Freund von mir in Quito war. Wir haben uns also mit ihm und seiner Freundin getroffen und sind durch die Altstadt gestreift. Natürlich darf auch das obligatorische Touristenphoto vor und mit den Sehenswürdigkeiten nicht fehlen:






Mittwoch, 6. August 2014

Quito die Erste - Neustadt

Mittlerweile sind wir in Quito und wohnen in der Neustadt, welche eigentlich die Touristenhochburg ist. Also nur dem zu empfehlen, der mit lauter Touristen rumhängen und Party machen will. Insofern hat mich die Stadt bis jetzt auch noch nicht begeistert. Das wahre Prachtstück soll die Altstadt sein, welche wir aber erst Ende des Monats sehen werden. Hier gibts schonmal eine Vorschau:
Die Basilika
Denn im Moment sind wir auch mehr zum "Arbeiten" hier, da wir unseren Trip nach Galapagos organisieren. Wie wir allerdings feststellen mussten gibt es zur Zeit leider keine günstigen Angebote, eine 3-tägige Schifffahrt kostet im Moment  ungefähr 1400$, weshalb wir uns entschlossen haben direkt nach Galapagos zu fliegen und dann selbst Touren zu organisieren. Ist zwar mehr Aufwand,  aber so kann man deutlich länger auf den Inseln bleiben und spart auch noch Geld.

Da der Danny mal wieder krank ist, hab ich heute mal alleine die Gegend erkundet und war im Museum für Moderne Kunst. Dort gibt es eine sehr interessante Ausstellung, die hinterfragt, was wäre wenn die Atzteken Europa entdeckt hätten und nicht Kolumbus Amerika. Vom Museum hat man ebenfalls eine gute Aussicht über die Neustadt, wie man hier sieht:
Panoramaphoto der Neustadt (zum Vergrossern anklicken)

Dienstag, 5. August 2014

Otavalo

An Samstagen findet in Otavalo immert einer der größten Märkte Südamerikas statt und wie es der Zufall so wollte waren wir dann auch dort. Im Endeffekt verwandelt sich die ganze Stadt in einen riesigen Markt, bzw. in Märkte mit verschiedenen Themen, auf denen die Einheimischen aus der ganzen Umgebung ihre Waren verkaufen. So gibt es einen Groß- und Kleintiermarkt, wo es doch ziemlich harsch zugeht. Die Tiere werden im wahrsten Sinne wie waren behandelt und einfach in Käfige gestopft, etc.
Der Viehmarkt


Dann gibt es noch zwei Essensmärkte auf denen man wirklich alles mögliche bekommt, sowie den Kleidungs/Puppen/Teppich/Krims-Krams-Markt, welcher den größten Anteil ausmacht.

Der Essensmarkt

Der Alles-Mögliche-Markt
Ansonsten ist in Otavalo nicht soviel los ausser das dort die Busse im Namen der Thundercats durch die Gegend fahren. Dadurch fühle ich mich dann auch gleich viel sicherer ;-)


Thundercats HOOOOOOOOOO

Sonntag, 3. August 2014

Auf nach Ecuador

Die Fahrt von Popayan nach Ecuador ist ein kleines Abenteuer die Panamaricana entlang. Zuerst muss man mit dem Bus nach Pasto (7 Stunden), die Anden hoch und runter und durch Baustellen am Abgrund vorbei. Dann geht es weiter mit dem Supertaxi, da passen 10 Personen rein, wie in eine Konservendose, nach Ipales (2 Stunden). Von dort geht es 15 Minuten mit dem Taxi nach Rumichaca, zur Grenze. Dort muss man dann zuerst zum kolumbianischen Zoll, sich seinen Stempel abholen, dann über eine Brücke nach Ecuador laufen, sich dort den Pass stempeln lassen. Das ganze Prozedere war zum Glück ziemlich einfach und schnell erledigt... man kann hier aber auch mal länger aufgehalten werden für Drogenkontrollen.
Vom Grenzposten geht es dann abermals mit dem Taxi nach Tulcan (1/2 Stunde), wo man dann einen Bus nach Otavalo nimmt (4 Stunden). Das spannende an der letzten Busfahrt war, dass es total dunkel war, die ganze Zeit überlauter Reggaton lief und es in Ecuador scheinbar keine Straßenschilder gibt, so dass wir überhaupt nicht wussten wo wir waren. Anzeigen für Haltestellen gibt es auch nicht, aber glücklicherweise konnten wir den Ticketverkäufer dazu bringen, uns zu sagen wann wir aussteigen müssen. Man wird mitten auf der Panamericana rausgelassen und muss dann noch 30 Minuten in den Ort reinlaufen. Nach 15 Stunden waren wir somit dann auch in Otavalo angekommen und haben uns erstmal was zu essen gesucht. Dafür das Freitag Abend war, war hier nichts los, aber wir haben noch eine Grillbar, die von Indianern betrieben wurde, gefunden. Somit konnten wir dann wenigstens noch was essen, denn dafür war während der ganzen Fahrt keine Pause. Also immer genug Snacks einpacken, falls hier mal jemand längere Busfahrten plant.

Freitag, 1. August 2014

Vergessene Kultur


In San Agustin gibt es die so genannte San-Agustin-Kultur die im 16. Jahrhundert ausgestorben ist und über die nur wenig bekannt ist, außer Grabtempeln und Statuen die sie hinterlassen hat. Diese sind dafür aber sehr interessant und stellen eine Kombination aus Menschen uns Tieren dar. Neben einer archäologischen Ausgrabungstätte haben wir uns noch mit einer Jeeptour weiter Fundorte angeguckt, die über die Region hier verteilt sind. Dabei sind wir auch an einigen Wasserfällen und einer Flussenge des Rio Magdalena, wo der Fluss auf 2 Meter breite gequetscht wird. Da man wie gesagt zu der San-Agustin-Kultur nicht viel weiss, kann ich hier auch nicht mehr schreiben und lasse die Bilder für sich sprechen.