Dienstag, 8. Juli 2014

Die letzten Tage auf Curacao Teil 1

Um die Insel besser erkundigen zu können haben wir uns mit ein paar Mitbewohner ein Auto gemietet und sind in Richtung Westen der Insel aufgebrochen. Als erstes ging es zum Christoffel Park, wo wir den gleichnamigen Berg bestiegen haben, immerhin der höchste des Landes. Der Aufstieg war dabei teilweise recht abenteuerlich, da wir durch Schluchten und über Felsen und Bäume klettern mussten. Die Anstrengungen haben sich aber gelohnt, da man von oben eine Aussicht über die ganze Insel geniessen kann.
Da geht es hinauf

Der erschwerliche Aufstieg
Die ganze Tour mit Auf- und Abstieg dauert ca. 3 Stunden. Danach haben wir uns noch Höhlenmalereien und riesige Palmen, mehrere Meter hoch, im Nationalpark angesehen. Hungrig wie wir waren ging es dann weiter nach Westpunt zu Jaanchis. Hier konnten wir dann ein wirklich einheimische Spezialität probieren, Iguana. Viele sagen das Iguana nach Hähnchen schmeckt, ich finde jedoch, dass man den Geschmack nicht beschreiben kann... ich würde mal Echse dazu sagen. Jedoch fand ich ihn sehr lecker, meine Mitreisenden nicht ganz so.

Nachmittags haben wir noch einige Strände besucht, dass ist recht schön an Curacao, da es hier jede Menge kleine Buchten mit sehr netten Stränden gibt. Hier war ich dann auch Schnorcheln. Man muss sagen, dass sich das Wasser um Curacao exzellent dazu eignet, man hat sehr klare Sicht und sieht viele Fische, Korallen, etc. Leider war an diesem Tag an dem Schildkrötenstrand keine Schildkröte anzutreffen.
Grote Kneep

Montag, 7. Juli 2014

Loginprobleme

Die Länderwechsel  haben so sein Tücken... so war bis jetzt eine Anmeldung aus Kolumbien nicht möglich, da eine Sicherheitsfunktion dafür gesorgt hat, dass der Account gesperrt wurde. Nun ist es aber gelungen, diesen wieder freizuschalten, so dass es hier weitergehen kann.

Dienstag, 1. Juli 2014

Nachtleben in Curacao - mit Einheimischen

Was ist einer der Gründe warum ich viel Reise?
Weil man viel interessante Personen trifft. So hatten wir einen Mitbewohner aus San Diego, der ursprünglich in Willemstad geboren und auf Heimaturlaub war. Wie man weiss kann man natürlich mit den Einheimischen am besten was unternehmen, da diese die besten Orte kennen. Eines Abends sind wir also mit ihm und einem weiteren Mitbewohner zu einer Bar gefahren, wo es eine Happy Hour gab... Was in diesem Fall aber hieß 2 Drinks umsonst und noch mehr Drinks auf die Rechnung von Roy. Insgesamt ist gingen alle Getränke an diesem Abend auf sein Rechnung.
Der Laden in dem wir gelandet waren, war jedoch etwas merkwürdig... wie wir dann herausgefunden haben, war es  eine schwulenfreundliche Bar. Dazu muss man sagen, dass Roy auch homosexuell ist. Der Laden ansich war insgesamt jedoch nicht so gut, so dass wir zum Strand gegangen sind. eigentlich kommt man da nicht rein, weil es ein Privatstrand ist, aber da Roy irgendwie jeden auf der Insel kennt, war dass kein Problem.

Danach sind wir dann zurück gefahren und wollten was Essen gehen, was jedoch auf der anderen Seite der Stadt ist, ca. 20 Minuten zu Fuß. Da Roy jedoch in Partystimmung war sind wir erst noch in ein Bar ohne Gäste aber mit lauter Musik, um noch etwas zu trinken. Dabei kam es dann erstmal zu Missverständnissen, während uns Sushi zum probieren angeboten wurde, sollten wir am Ende dafür zahlen. Etwas unnötige Aktion... aber ich muss auch sagen, dass dies bis jetzt das einzige Mal war, dass hier jemand ein paar miese Tricks probiert hat. Insgesamt sind die Insulaner extrem gastfreundlich!

Also was getrunken, Rechnung bezahlt und weiter gings Richtung des Restaurants. Dass stellte sich dann als, ich möchte mal Schuppen sagen, heraus. Als Tourist würde man nie da hineingehen, geschweige denn finden, aber dafür gibts ja die Einheimischen. Das Essen selber war dominikanisch und exzellent. Auch wenn wir alleine nix hätten bestellen können, da keiner entsprechendes spanisch spricht.
Gestärkt ging es dann zurück zum Hostel... tanzenderweise, da Roy praktisch den ganzen Abend sich nur tanzend fortbewegt hat. Egal dabei ob auf der Strasse, Brücke, im Restaurant oder sonst wo. Wir sind dann irgendwann im Hostel angekommen, während Roy weitergezogen ist, um in einem Club zu tanzen.

Insgesamt ein sehr verrückter Abend, aber auch unglaublich lustig und einmalig. Sowas erlebt man leider nur auf Reisen und kann man hier kaum richtig wiedergeben. Ich muss sagen, ich habe noch nie so einen lebensfrohen Menschen wie Roy getroffen. Apropos, man sollte hier erwähnen,, das besagter Roy 67 Jahre alt ist und den Dänny süss fand... Zitat: "Oh, he's so cute"... vielleicht hat uns dass ja auch die Gratisgetränke eingebracht?

Montag, 30. Juni 2014

Hup Holland

Diese WM scheint ja irgendwie ein weiterkommen für unverdiente Teams zu bedeuten, wie Brasilien und die Niederlande. Da wir hier aber ja auf ehemaligen niederländischem Hoheitsgebiet sind, unterstützt hier so gut wie jeder eben diese. Gestern waren wir also wieder im Maracana und wurden dabei von unseren Mitbewohnern in Niederländer transformiert. Im Gegensatz zum Bild aus dem letzten Post, war diesmal die Anlage aber komplett überfüllt. Durch den Spielverlauf entwickelte sich das zum Ende dann zu einer riesigen Strandparty, die bis in die Abendstunden ging. Stilecht mit überlautem Hollandschranz. Wir sind dann aber irgendwann gegangen und haben in der Stadt weitergefeiert... wobei wir, dank der Aufmachung von allen möglichen Leuten irgendwie auf flämisch angesprochen worden sind.
Die alten Holländer
Gleich spielt dann Deutschland, mal gucken wo wir uns dass angucken werden... wahrscheinlich in irgendeiner Bar, denn hier gibts an jeder Ecke irgendwelche WM-Spezials,  was dann so aussieht:
The true taste of the Caribbean
Im Moment machen wir ziemlich viel, weswegen hier die Posts etwas stocken, aber die werden hoffentlich in den nächsten Tagen nachgereicht.

Freitag, 27. Juni 2014

Kurs auf Curacao

So stand es geschrieben und so war es dann auch. Nach 10 Stunden Flug angekommen durften wir aber nicht aussteigen, da alle 3 Parkpositionen besetzt waren und wir warten mussten, bis eine frei wurde.
Kurs auf Curacao
Nachdem wir dann unser Gepäck hatten gings weiter Richtung Hostel, auch nicht ganz einfach, da an dem Tag ein Baum in der Strasse vom Hostel umgestürzt war und sämtliche Leitungen mitgenommen hatte. Deswegen war die Strasse gesperrt und wir mussten 3 Runden drehen, bis wir nen Weg gefunden hatten.
Der erste Eindruck von Curacao ist ganz gut, sehr freundliche und hilfsbereite Einheimische. Jedoch gibt's ab 22 Uhr nix mehr zu Essen, insgesamt ist dann nichts mehr los... etwas merkwürdig.
Dafür haben wir schon die erste "einheimische" Spezialität essen können, Frikandel, stilecht vor der Palmenkulisse.
Die gute niederländische Frikandel
Die ersten beiden Tage waren wir zur Akklimatisation nur am Strand... dass ist auch nötig den hier herrschen Tag und Nacht die gleichen Temperaturen von 32 Grad Celsius... gefühlt wie 38 Grad... soweit so gut, bis heute ein Kreuzfahrtschiff mit Amis angelegt hat, was haufenweise Super Size Me Menschen angespült hat... da war der Strand und die Stadt voll.
Der Strand vor der Invasion
Apropos Fussball, den kann man hier auch gucken und zwar im Maracana.  Naja, nicht exakt, aber immerhin im Beach Stadium. Trotzdem kein gutes Spiel heute... hoffen wir mal auf die nächste Runde.
Maracana Beach Stadium

Freitag, 20. Juni 2014

Der Co-Moderator stellt sich vor

Hallo Zusammen!

Ab sofort berichte auch ich hier von abenteuerlichen Geschichten, die uns zwei illustren Strolchen auf unserer Reise durch Südamerika widerfahren werden.

Ich hoffe, dass die Blog-Einträge inklusive ihrer atemberaubenden Fotos von sonnigen Orten eure tristen Arbeitstage im Büro zumindest ein wenig versüßen, Freunde! ;-)

In diesem Sinne: Tschüssgen! Wir sehn uns!

Daniel

Abschiedsgrillen

So langsam wird er Rucksack wieder gepackt und es geht mal wieder los, diesmal mit dem Ziel Südamerika. Wo genau der Weg lang führt ist nicht so wirklich klar, aber man kann anhand der Karte rechts sehen, was so die aktulle Planung ist. Aber dazu mehr in den nächsten Posts. Während die nächsten Tage noch aus packen bestehen werden, liegt das Abschiedsgrillen schon hinter mir. Danke an alle die vorbeigeschaut haben, es war ein toller Abend. Anbei findet ihr noch einige Bilder vom Samstag.

Alle sind da!
Rauf auf den Grill damit!
Das Gelage
Die letzten Sonnenstrahlen genießen