Freitag, 20. Juni 2014

Der Co-Moderator stellt sich vor

Hallo Zusammen!

Ab sofort berichte auch ich hier von abenteuerlichen Geschichten, die uns zwei illustren Strolchen auf unserer Reise durch Südamerika widerfahren werden.

Ich hoffe, dass die Blog-Einträge inklusive ihrer atemberaubenden Fotos von sonnigen Orten eure tristen Arbeitstage im Büro zumindest ein wenig versüßen, Freunde! ;-)

In diesem Sinne: Tschüssgen! Wir sehn uns!

Daniel

Abschiedsgrillen

So langsam wird er Rucksack wieder gepackt und es geht mal wieder los, diesmal mit dem Ziel Südamerika. Wo genau der Weg lang führt ist nicht so wirklich klar, aber man kann anhand der Karte rechts sehen, was so die aktulle Planung ist. Aber dazu mehr in den nächsten Posts. Während die nächsten Tage noch aus packen bestehen werden, liegt das Abschiedsgrillen schon hinter mir. Danke an alle die vorbeigeschaut haben, es war ein toller Abend. Anbei findet ihr noch einige Bilder vom Samstag.

Alle sind da!
Rauf auf den Grill damit!
Das Gelage
Die letzten Sonnenstrahlen genießen

Freitag, 17. Mai 2013

Uppsala

Nach Stockholm stand dann, als letzter Stopp, Uppsala auf dem Programm. Mit dem Zug ist man in weniger als einer Stunde in Uppsala, von daher auch keine anstrengende Reise. Die Stadt selber ist mit 200.000 Einwohnern nicht sehr groß, eher eine Studentenstadt.

Nachdem ich angekommen bin, bin ich einfach durch die Stadt geschlendert und ich muss sagen, dass Uppsala die wohl schönste Stadt ist, in der ich gehalten habe. Mitten durch die Stadt fließt ein kleiner Fluß, an dem man rechts und links entweder in Cafés sitzen kann oder einfach so am Ufer. Darüber hinaus gibt es noch unzählige Parkanlagen, sowie eine Kathedrale und jede Menge Museen oder botanische Gärten, die mit Linné zu tun haben.

Nachmittags habe ich mich dann noch mit Ebba getroffen und wir haben uns mit Blaubärkuchen an den Fluß gesetzt, was, bei blauen Himmel und Sonnenschein, der wohl beste Nachmittag des ganzen Urlaubs war.

Am Freitag bin ich nach Gamla Uppsala, dem alten Uppsala gewandert, durch die Wälder der Stadt. Es gibt zwei Uppsala, das ursprünglich war der Bischofssitz von Schweden, der aber verlegt wurde, unter der Bedingung, dass er den Namen mitnimmt. Deshalb gibt es jetzt ein Uppsala und ein altes Uppsala. Das Alte ist bekannt, weil es hier Gräber aus der Eisenzeit gibt, mit dazugehörigem Museum.

Danach bin ich noch in die Kathedrale, bzw.dessen Schatzkammer gegangen, was ein kleines Abenteuer ist. Man bekommt ein kleines Büchlein und ne Taschenlampe in die Hand und darf dann die Räume erkunden. Das Ganze deshalb, weil es dort relativ Dunkel ist, um die Artefakte vor Licht zu schützen.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Weiter durch Stockholm

Am Dienstag habe ich dann den Montag nachgeholt und bin, mit etwas Verspätung, weil es wie Sau am regnen war, zum Schloss gegangen, um mir die Wachablösung an zugucken. Nicht wirklich spektakulär, aber es gibt die Ablösung wohl in verschiedenen Formen und ich habe nur die kleine gesehen. Danach gings dann ins Schloss selber. Das Schöne ist, dass es ein lebendiges Museum ist, also alle Räume, bzw. Gegenstände die man sehen kann, werden tatsächlich noch benutzt.

Als erstes ging es per Tour, die sind in Schweden in Museen normalerweise im Preis mit drin, durch die Schatzkammer und danach durch die Appartements des Schlosses. Interessant ist, dass man hierbei einen Einblick bekommt, wie Staatsgäste in Schweden übernachten, denn man kann die kompletten Besucherappartements, sofern sie nicht belegt sind, besichtigen. Da ich allerdings viel mehr Zeit im Schloss verbracht hatte als geplant, musste ich das Nobelmuseum wieder verschieben.

Denn Abends fand Nils' Geburtstagsfeier statt, jaha, schlaue Planung meinerseits, den genau abzupassen, und es gab eine original schwedische Prinzessinnentorte. Sehr, sehr lecker, aber auch sehr massiv, mindestens die Hälfte ist übergeblieben.

Am Mittwoch stand dann endlich das Nobelmuseum an, abermals inklusive Tour, wirklich ein schönes und auch interaktives Museum, man kann viel über die Preise und Preisträger erfahren, besonders der Filmsaal, mit Kurzfilmen über eine Preisträger ist interessant. Den Film über Richard Feynman kann ich hier wärmstens empfehlen.

Danach ging es dann noch ins Vasamuseum. Das ist ein Museum über ein Schiff aus dem 17. Jahrhundert, was eigentlich das neue Aushängeschild der Marine werden sollte, allerdings schon auf der Jungfernfahrt. nach 1500 Metern, im Hafen von Stockholm gesunken ist, dank eines Konstruktionsfehlers. Das Schiff ist sehr gut erhalten, zu mehr als 95% und damit das besterhaltenste Schiff aus dieser Epoche. Es ist wirklich beeindruckend, um so ein Riesenschiff herumzulaufen, es steht mittlerweile auf einem Trockendock.

Abends gab es dann noch ein Abendessen mit Katarina und Nils. Ich hab schwedisches Kaninchen in Rotweinsoße gegessen, dazu Kroketten mit Ziegenkäsefüllung. Sehr lecker und vor allem sehr schön alle Freunde nach so langer Zeit mal wieder zu sehen.

Viel zu tun

So sah das aus die letzten Tage, deswegen auch keine Zeit zum posten.

Angekommen in Stockholm gabs erstmal einen langen Spaziergang durch die Stadt und abends ein Treffen mit Nils, der in Stockholm lebt. Am nächsten Tag sind wir dann in eine große Parkanlage gefahren, weil es dort eigentlich sehr blumenreich sein soll, der lange Winter hat allerdings auch hier zugeschlagen und so hat leider noch nix geblüht. Nachmittags wollte ich dann eigentlich ins Schloss, bzw. ins Nobelmuseum gehen, leider musste ich dann feststellen, dass montags alle Attraktionen geschlossen sind, weswegen ich dann einfach was durch die Altstadt und Geschäfte gelaufen bin. Insgesamt ist Stockholm sehr schon anzusehen, aber irgendwie fehlt mir das gewisse etwas, es gibt optisch nix was heraussticht und wo man sagen würde: wow!

Abends ging es dann zu Nils und Clara zum Pizzaessen. Pizza ist in Schweden eine interessante Geschichte, denn hier wird Pizza mit Pizza-Salat gegessen. Nun Pizza-Salat ist einfacher Krautsalat, warum man den hier zur Pizza isst, konnte man mir allerdings nicht erklären.

Montag, 13. Mai 2013

Hochzeit in Schweden

Am Wochenende fand dann der eigentliche Grund für die ganze Reise statt, die Hochzeit von Maria und Rickard. Dort hinzukommen war allerdings erstmal ein kleines Abenteuer, denn nichtmal die ortsansässigen Menschen kannten das Schloss, zu dem ich wollte. Also hab ich die Busfahrerin dazu gebracht ganz langsam die Strecke abzufahren, bis wir ein Schild gefunden haben, dass den Weg zum Schloss zeigte.

Einmal angekommen ging die Feier dann mit einem BBQ los und anschließender Sauna, mit Bad im eiskalten See. Da fing das Wochenende schon einmal mit interessanten Bräuchen an, die sich bis Sonntag durchziehen sollten. Am nächsten Morgen gabs dann etwas Kegeln und Kajak fahren und nachmittags fand schließlich die richtige Hochzeit statt. Auch wenn ich nicht viel verstanden habe, wars doch ne schöne Feier.

Am Abend gab es dann ein Dinner, mit jeder Menge Reden und anderen Dingen, die man in Schweden anscheinend auf einer Hochzeit tut, leider hab ich auch hier nur wenig verstanden, bzw. den Grund nicht. Nach dem Essen stand dann eine Party an, die mit einem, so wurde es mir übersetzt, 6 Uhr Würstchen, endete. Im deutschen auch Hot Dog genannt.

Am Sonntag Morgen gab es dann noch einen Brunch und danach ging es nach Stockholm. Glücklicherweise allerdings nicht wieder mit dem Bus und Bahn sondern mit dem Auto, denn es konnte uns jemand von der Hochzeit mitnehmen.

Jetzt werde ich erstmal bis Donnerstag in Stockholm bleiben und die nächsten Freunde treffen, aber dazu später mehr.

Freitag, 10. Mai 2013

Auf ins Nichts

Da sich das Wetter bis Nachmittags gehalten hat, bin ich einfach durch Karlstad und Umgebung gelaufen, bis ich an der Uni angekommen bin. Ein etwas skurriler Ort, man Stelle sich eine Uni in Chorweiler vor, dann weiß man ungefähr wie das ganze aufgebaut ist. Die Uni selber ist erst 10 Jahre alt, deswegen auch ganz neu, allerdings sind die Wohnblöcke drumherum doch etwas hässlicher.

Dafür hab ich bei der Rückfahrt was lustiges entdeckt, als ich mir ein Tickte am Automaten kaufen wollte. Abgesehen, davon, dass die englische und deutsche Version nicht funktionieren, konnte man an dem Automaten auch mit Euro bezahlen. Immerhin, wenn man schon keine Scheine einwerfen kann, dann wenigstens Euro, warum auch nicht?

Gleich steht dann meine Reise ins Nichts von Schweden an, irgendwo in die Wildness in der Nähe von Flen, wo ich das Wochenende verbringen werde. Aber vorher noch 4 Stunden mit verschiedenen Zügen und Bussen durch die Gegend fahren, da bin ich mal gespannt, ob dass alles so funktioniert, wie GoogleMaps mir das aufzeigt.