Angekommen in Malmö gings als erstes zum Mittagessen mit Rickard und Maria, wo ich etwas wohl typisch schwedisches gegessen habe, ich kann es aber weder aussprechen, noch buchstabieren, noch gibt es eine Übersetzung dazu. Es war eine Ofenkartoffel gefüllt mit einer Art Salat aus Schellfisch und Krabben, unter Blattsalat. Hat gut geschmeckt, leider werde ich wohl nie in der Lage sein das selbst irgendwo bestellen zu können. Da die beiden aber zu Zeit nicht allzuviel von selber haben, hab ich mir dann Malmö auf eigene Faust angeschaut. Sehr ruhiges kleines Städtchen, dass sehr windig ist, weswegen auch sehr frisch. Trotzdem konnte ich die Sonne in den großen Parkanlagen genießen. Sonst hat Malmö noch eine große Einkaufszone, ein paar nette Plätze und ne Kathedrale zu bieten. Wenns wärmer ist, gibts sogar ein Meerschwimmbad.
Auf anraten Rickards ging es dann gestern Vormittag nach Lund, der ältesten Stadt Schwedens, aus dem 9. Jahrhundert. Entsprechend gibt es dort auch - na was wohl? - ne Kathedrale zu sehen. Wie ich gelernt habe bin ich im Moment im magischen Dreieck des Pilgerns, mit den Kathedralen von Roskilde, Malmö und Lund. Die Kathedrale selber hat auch noch eine Kalender-Uhr aus dem Mittelalter zu bieten. Sehenswert allemal, auch wenn die 'Show' selber nur ne Minute dauert. Ein, doch sehr verstecktes, Highlight von Lund sind alte Ruinen, die beim Bau eines neuen Viertels entdeckt worden sind. Entsprechend hat man sie in die neuen Gebäude mit eingebaut, was sie allerdings etwas schwer auffindbar macht. Man muss nämlich entweder in die Stadtverwaltung oder eine Pizzeria gehen, dort bis zum Ende durch, bis man zu einer Wendeltreppe kommt, die einen dann unter das Gebäude führt, wo man die Ruinen sehen kann. Das ganze kann man sich in etwa so wie eine Tiefgarage mit Ruinen vorstellen, ein doch sehr skurriler Anblick.
Für heute gibt es keinen großen Plan, gleich gehts erstmal zum Busbahnhof und dann weiter nach Göteborg.
Freitag, 3. Mai 2013
Mittwoch, 1. Mai 2013
Auf nach Malmö
Der letzte Tag in Kopenhagen wurde noch etwas Kulturprogramm durchgezogen. So war ein Besuch der Nationalgalerie eingeplant. Ganz interessant das alles, auch wenn mir der Sinn vieler Bilder verschlossen blieb. Am Vormittag ging es allerdings erstmal zur Erlöserkirche, mit Aufstieg auf den Turm. Denn von dort hat meine schön Sicht auf Kopenhagen bis nach Malmö rüber. Allerdings ist das nur etwas für Menschen ohne Höhenangst, denn anders als normalerweise durch den Turm, geht man die letzten gut 30 Höhenmeter auf einem gewundenen Gang um die Turmspitze herum. Da es gestern stürmisch war hatte man teilweise immerhin den Vorteil von Anschub und Bremse, was das Erlebnis allerdings noch viel interessanter gemacht hat. Auf jeden Fall zum empfehlen, wenn man sich traut.
Die Essenskultur stand natürlich auch noch auf dem Plan, so gab es einen Hot Dog mit einem Cocio Drink, wies die Dänen halt so essen.
Beim Abendessen, an einem See, gabs dann noch was spektakuläres und zwar eine Massenschlägerei von Schwänen. Was erst ganz locker anfing, indem sich 2 verfolgt haben, endete damit das ca. 30-40 Schwäne aufeinander losgegangen sind. Sieht man auch nicht alle Tage sowas.
Heute Morgen ging es dann mit dem Zug, über die Öresundbrücke nach Malmö. Die Fahrt ist allerdings weniger spektakulär als das geschrieben wird. Das Spektakulärste war noch der gekenterte Fischkutter unter der Brücke, der etwas schief im Wasser lag. Schwedische Züge haben allerdings eine tolle technische Errungenschaft, neben dem viel größeren Komfort, als bei der DB (bei baugleichen Zügen), und zwar wird in der Anzeige im Zug immer die aktuelle Ankunftszeit angezeigt (für alles Stationen), inklusive Verspätungen, etc. Das ist mal ein guter Service, dann weiß man auch, ob man seine Anschlüsse bekommt und kann entsprechend planen.
Die Essenskultur stand natürlich auch noch auf dem Plan, so gab es einen Hot Dog mit einem Cocio Drink, wies die Dänen halt so essen.
Beim Abendessen, an einem See, gabs dann noch was spektakuläres und zwar eine Massenschlägerei von Schwänen. Was erst ganz locker anfing, indem sich 2 verfolgt haben, endete damit das ca. 30-40 Schwäne aufeinander losgegangen sind. Sieht man auch nicht alle Tage sowas.
Heute Morgen ging es dann mit dem Zug, über die Öresundbrücke nach Malmö. Die Fahrt ist allerdings weniger spektakulär als das geschrieben wird. Das Spektakulärste war noch der gekenterte Fischkutter unter der Brücke, der etwas schief im Wasser lag. Schwedische Züge haben allerdings eine tolle technische Errungenschaft, neben dem viel größeren Komfort, als bei der DB (bei baugleichen Zügen), und zwar wird in der Anzeige im Zug immer die aktuelle Ankunftszeit angezeigt (für alles Stationen), inklusive Verspätungen, etc. Das ist mal ein guter Service, dann weiß man auch, ob man seine Anschlüsse bekommt und kann entsprechend planen.
Dienstag, 30. April 2013
Roskilde
Gestern ging es nach Roskilde, denn dort hat man 1000 Jahre alte Wikingerschiffe gefunden und ein Museum dazu gebaut. Ganz interessant das Ganze, dazu kann man sich noch die nachgebauten Schiffe anschauen, welche auch benutzt wurden, um ihre Seetauglichkeit herauszufinden. In Roskilde gibts aber auch noch ne alte Kathedrale, in der seit dem 9. Jahrhundert die dänischen Könige begraben werden. Soweit so schön, allerdings hat das Wetter nicht wirklich mitgespielt, jetzt ists nämlich nicht nur kalt, sondern auch noch stürmisch und regnerisch. Auch günstig essen ist in Roskilde möglich hab ich rausgefunden, Döner für 2€, dass ändert aber nix daran, dass es hier verdammt teuer ist, fast wie Australien.
Das eigentliche Abenteuer ist allerdings an das Zugticket zu kommen. Da die meisten Automaten hier, wie in Köln, sehr touristenunfreundlich sind und keine Scheine annehmen, muss man die 2 Automaten im ganzen Bahnhof finden, die das tun, was sich bei 5 verschiedenen Verkaufsstellen, als etwas trickreich herausstellt.
Ich hab auch noch eine zweite, interessante Art gefunden Shawarma zu essen und zwar auf einer Pizza mit Gorgonzola. Hört sich wesentlich schlechte an als es tatsächlich schmeckt.
Das eigentliche Abenteuer ist allerdings an das Zugticket zu kommen. Da die meisten Automaten hier, wie in Köln, sehr touristenunfreundlich sind und keine Scheine annehmen, muss man die 2 Automaten im ganzen Bahnhof finden, die das tun, was sich bei 5 verschiedenen Verkaufsstellen, als etwas trickreich herausstellt.
Ich hab auch noch eine zweite, interessante Art gefunden Shawarma zu essen und zwar auf einer Pizza mit Gorgonzola. Hört sich wesentlich schlechte an als es tatsächlich schmeckt.
Montag, 29. April 2013
Sehenswürdigkeiten erwandern
Den Sonntag habe ich mit einem 8-stündigen Spaziergang durch die Stadt, zu mehr oder weniger, allen Sehenswürdigkeiten verbracht. In dem gratis Stadtplan den man am Flughafen bekommt ist eine Wanderroute drin, welche ich direkt mal ausprobiert habe. Für diejenigen, die das auch mal vorhaben sollten, man kann auch weniger gehen. Insgesamt gibt es relativ viel zu sehen, besonders viele Kirchen und Parks, welche sehr schön sind und man sich dort durchaus auch mal länger niederlassen kann.
Auch hier bleibt mir mein Glück treu, dass ich zufällig immer in irgendwelche, interessanten Dinge reinlaufe, von denen ich vorher gar nix weiß. Als ich auf meinem Weg zur Meerjungfrau von Kopenhagen war - dass ist übrigens die unspektakulärste Attraktion die ich seit langem gesehen habe - musste ich aufgrund eines Großfeuers einen Umweg nehmen. Dieser hat mich dann allerdings auf ein japanisches Festival gespült. Dort gabs jede Menge zu sehen, Aikido-Demonstration, Tänze und die japanischen Trommeln. Das beste war allerdings, dass es auch japanisches Essen gab. Also hab ich mir erstmal eine An-Pan und eine Grüntee-Schnecke geholt. Dazu gabs dann einen Matcha-Milkshake. Nicht wirklich typisch dänisch, aber wenn man schon so unverhofft zu dem Fest kommt, dann muss man es ja auch ausnutzen.
Auch hier bleibt mir mein Glück treu, dass ich zufällig immer in irgendwelche, interessanten Dinge reinlaufe, von denen ich vorher gar nix weiß. Als ich auf meinem Weg zur Meerjungfrau von Kopenhagen war - dass ist übrigens die unspektakulärste Attraktion die ich seit langem gesehen habe - musste ich aufgrund eines Großfeuers einen Umweg nehmen. Dieser hat mich dann allerdings auf ein japanisches Festival gespült. Dort gabs jede Menge zu sehen, Aikido-Demonstration, Tänze und die japanischen Trommeln. Das beste war allerdings, dass es auch japanisches Essen gab. Also hab ich mir erstmal eine An-Pan und eine Grüntee-Schnecke geholt. Dazu gabs dann einen Matcha-Milkshake. Nicht wirklich typisch dänisch, aber wenn man schon so unverhofft zu dem Fest kommt, dann muss man es ja auch ausnutzen.
Sonntag, 28. April 2013
Auf nach Kopenhagen
Nachdem jetzt auch die technischen Probleme geklärt zu sein scheinen, ich kann mich nämlich nicht in den Blog einloggen, hoffe ich dass ich dieses Problem jetzt umgehen kann und damit auch bloggen kann.
Jetzt also der erste Post etwas verspätet.
Eigentlich sind bei mir ja überzogene Sicherheitschecks am Flughafen Standard, aber diesemal kams ganz anders. Ich musste mich nicht ein einziges mal ausweisen. Im Endeffekt hätte jeder meinen Flug antreten können, soviel zur Sicherheit. Aber davon abgesehen kann ich SAS nur wärmstens empfehlen, großer Sitzabstand und auch Getränke, obwohl der Flug nichtmal ne Stunde gedauert hat und das alles bei günstigen Preisen (inklusive Freigepäck), da könnten sich andere Gesellschaften mal nen Beispiel dran nehmen.
In Kopenhagen angekommen bin ich dann erstmal ins Hostel und nen bisschen durch die Stadt gelaufen. Der erste Eindruck: jeder fährt Fahrrad und es ist teuer! War mir zwar vorher schon klar, aber die Preise hab ich dann nicht erwartet, da hab ich mich hoffentlich nicht verkalkuliert, mit dem Geld was ich als Budget angesetzt hab. Als Beispiel im Supermarkt kostet ne Tafel Schokolade oder nen Tüte Chips (und keine Markenprodukte) umgerechnet 3€. Alles andere ist auch entsprechend teuer.
Dafür hab ich mir dann abends immerhin nen Sharwarma-Menü für ca. 10€ gegönnt. Das Sharwarma Grill House ist eine Institution in Kopenhagen und hat prämiertes Essen. Der laden wird von Libanesen geführt, welche das Fleisch besonders 'exotisch' würzen. Der Geschmack war dann allerdings ne Überraschung, den es schmeckt sehr stark nach Sauerbraten. Und so sieht das Prachtstück dann aus:
Auf dem Rückweg bin ich dann noch an nem Friedhof vorbeigekommen, auf welchem berühmte Personen liegen. Das interessante war allerdings, dass der auch Nachts aufhatte, als es schon dunkel war. Das gab dem ganzen noch eine besondere Atmosphäre. Erstaunlicherweise war ich nicht der einzige der die Idee hatte, denn es waren einige Personen unterwegs.
Jetzt also der erste Post etwas verspätet.
Eigentlich sind bei mir ja überzogene Sicherheitschecks am Flughafen Standard, aber diesemal kams ganz anders. Ich musste mich nicht ein einziges mal ausweisen. Im Endeffekt hätte jeder meinen Flug antreten können, soviel zur Sicherheit. Aber davon abgesehen kann ich SAS nur wärmstens empfehlen, großer Sitzabstand und auch Getränke, obwohl der Flug nichtmal ne Stunde gedauert hat und das alles bei günstigen Preisen (inklusive Freigepäck), da könnten sich andere Gesellschaften mal nen Beispiel dran nehmen.
In Kopenhagen angekommen bin ich dann erstmal ins Hostel und nen bisschen durch die Stadt gelaufen. Der erste Eindruck: jeder fährt Fahrrad und es ist teuer! War mir zwar vorher schon klar, aber die Preise hab ich dann nicht erwartet, da hab ich mich hoffentlich nicht verkalkuliert, mit dem Geld was ich als Budget angesetzt hab. Als Beispiel im Supermarkt kostet ne Tafel Schokolade oder nen Tüte Chips (und keine Markenprodukte) umgerechnet 3€. Alles andere ist auch entsprechend teuer.
Dafür hab ich mir dann abends immerhin nen Sharwarma-Menü für ca. 10€ gegönnt. Das Sharwarma Grill House ist eine Institution in Kopenhagen und hat prämiertes Essen. Der laden wird von Libanesen geführt, welche das Fleisch besonders 'exotisch' würzen. Der Geschmack war dann allerdings ne Überraschung, den es schmeckt sehr stark nach Sauerbraten. Und so sieht das Prachtstück dann aus:
Donnerstag, 2. August 2012
Rückkehr
Die letzten tage in Lissabon habe ich noch für ein bisschen Sightseeing genutzt, neben einer kleinen Stadttour gings auch noch nach Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlandes.
An meinem letzten Abend gabs dann nochmal ein kleines Dinner, mit den wenigen Leuten die noch in der Stadt waren und danach gings zum letzten mal raus ins Nachtleben. Lustigerweise endete das mit einem der besten Abende in Lissabon überhaupt, nochmal schön zum Abschied.
Der Rückflug war ansich ok, allerdings durfte ich über eine Stunde anstehen, um mein Gepäck loszuwerden und bei der Landung fing dann noch ein Kind vor mir zu kotzen an... nun ja, war zum Glück bei der Landung und nicht beim Start.
Joar, jetzt bin ich dann wohl erstmal in Deutschland, bis wann auch immer...
An meinem letzten Abend gabs dann nochmal ein kleines Dinner, mit den wenigen Leuten die noch in der Stadt waren und danach gings zum letzten mal raus ins Nachtleben. Lustigerweise endete das mit einem der besten Abende in Lissabon überhaupt, nochmal schön zum Abschied.
Der Rückflug war ansich ok, allerdings durfte ich über eine Stunde anstehen, um mein Gepäck loszuwerden und bei der Landung fing dann noch ein Kind vor mir zu kotzen an... nun ja, war zum Glück bei der Landung und nicht beim Start.
Joar, jetzt bin ich dann wohl erstmal in Deutschland, bis wann auch immer...
Freitag, 27. Juli 2012
Sintra
Neben dem normalen Sightseeing stand diese Woche auch mal was neues auf dem Programm, so ging es nach Sintra. Sintra ist ein hügelige Gegend, die UNESCO Kulturerbe ist, ca. 45 Minuten von Lissabon entfernt. Das Ganze muss man sich so vorstellen wie mehrere kleine Neuschwansteins nebeneinander, allerdings weniger kitschig. Abgesehen von den Schlössern und Ruinen kann man dort auch gut wandern, weswegen wir das auch genutzt haben und sind zu zwei Schlössern gewandert. Wer faul ist und nicht allzu steile Wanderwege gehen will kann auch mit dem Bus durch die Gegend fahren. Der Aufstieg lohnt sich allerdings, da man von dort oben einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung hat, bis nach Lissabon.
Daneben ab es diese Woche auch weitere Abschiedsfeiern/-essen, jetzt sind dann wirklich fast alle weg hier, so dass ich dann wohl keine Feier machen kann/werde. Außerdem war ich Surfen heute, gute Konditionen, morgen gehts dann nochmal an den Strand zum Surfen, zum letzten Mal.
Heute Abend geht es aber erstmal ins Bairro Alto, da unerwartet weiterer Besuch aus Deutschland in der Stadt ist und meine Freunde aus Italien morgen heimfahren, muss man dass nochmal ausnutzen.
Daneben ab es diese Woche auch weitere Abschiedsfeiern/-essen, jetzt sind dann wirklich fast alle weg hier, so dass ich dann wohl keine Feier machen kann/werde. Außerdem war ich Surfen heute, gute Konditionen, morgen gehts dann nochmal an den Strand zum Surfen, zum letzten Mal.
Heute Abend geht es aber erstmal ins Bairro Alto, da unerwartet weiterer Besuch aus Deutschland in der Stadt ist und meine Freunde aus Italien morgen heimfahren, muss man dass nochmal ausnutzen.
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