Donnerstag, 6. Oktober 2011

Die letzte Woche 1/3

Da ich ziemlich lange ohne Internet war, bzw. es sehr lang gedauert hat, dass hier zu regeln, gibt es auch entsprechend viel zu schreiben… damits nicht ganz so schwer zu lesen ist, gibt’s drei kleinere Einträge in Folge.

Als hätte ich es vorhergesagt, tatsächlich wurde die Lightshow am letzten Abend in Hong Kong abgesagt, aus Sicherheitsgründen… warum aber erst alle Leute auf die Tribünen gelassen wurden, um dann ne Durchsage zu machen, das die Lichtshow wegen Sturms ausfällt, sicherer ist, als den Leuten sie dann einfach zu zeigen, ist mir ein Rätsel. Zumal ich auch nicht verstehe, in wie fern Licht von Wind beeinflusst wird.

Am letzten Tag bin ich dann noch nach Lantau gefahren und habe mir dort bei einem Kloster eine riesige Buddha Statue angeguckt, sehr beeindruckend. Danach konnte man dann noch mit den Mönchen i m Kloster Mittagessen. Apropos Essen, dass war hier immer interessant, da es (auch für Ausländer) grundsätzlich nur Stäbchen zum Essen gibt. Nach dem Mittagessen bin ich dann weitergefahren nach Tai-O. Das ist ein kleines Fischerdorf, in welchem die Häuser, zumindest die am Wasser, auf Stelzen gebaut sind. Ganz hübsch anzusehen, zumal hier die Moderne von Hong Kong noch nicht wirklich angekommen ist. Dazu gab es noch nen Ausguck, von dem man den Chinesischen Delphin sehen konnte, da ich sehr viel Glück hatte konnte ich sogar einen erspähen. Aufgrund des Zeitmangels musste ich dann aber auch schon wieder zurück um meine Sachen zu holen und zum Flughafen zu fahren.

Nachdem ich dann aus dem Hostel meine Sachen geholt habe ging es zum Flughafen, nen bisschen tricky das ganze, da man umsteigen muss und, da die Flughafen U-Bahn nicht an das normale Netz angeschlossen ist, noch ne separate Fahrkarte kaufen, was aber nur in Stationen mit eben jener Bahn geht. Also musste man erst raus aus dem Bahnhof, um ne Karte zu kaufen, um dann dann wieder reinzugehen…

Donnerstag, 29. September 2011

Es stürmt...

Weil's so schön ist, gibts nen Update zum ersten Post von heute.

Ich hab mir den Film 1911 an geguckt, der an die chinesische Revolution, unter Sun Yat-Sen, aus dem gleichen Jahr. Ganz interessant, so hab ich auch noch was Kulturprogramm gehabt und weiß auch, was die hier fürn 100 jähriges Jubiläum feiern. Das ist auch gleichzeitig der 100. Film von Jackie Chan.

Mittags gabs Nudeln mit Schweine-Bällchen. Insgesamt ist es hier Trend, alles was es zu essen gibt in Bällchen zu formen. Danach bin ich dann zur Waterfront gefahren, da es doch noch ein Museum gibt, das Donnerstags auf hat, das Space Museum. Allerdings wurde dasWetter mittlerweile zu einem Typhoon der Stärke 8 erklärt, weshalb alles an der Waterfront geschlossen wurde. Sogra der Schiffverkehr wurde eingestellt, es patrouilliert nur noch Polizei und Armee. Durch den Sturm sind hier auch so einige der unzähligen Werbetafeln runter gekommen, naja passiert. Gleich versuch ich dann noch mal an die Waterfront zu gehen, um mir immerhin die Lightshow an zugucken. Die dürfte ja nicht ausfallen, es sei denn alle Hochhäuser stürzen ein.

Morgen gibts dann nochmal nen Versuch nach Lantau zu kommen, bevor ich abends wiedermal in den Flieger steige und es nach Down Under geht.

Macau und gefangen im Zimmer

Nicht wirklich aber fast.

Was sich gestern schon angekündigt hatte, hat sich heute Morgen bestätigt, tropischer Sturm. Für den Zeitraum von 8-11 Uhr sind 27,2mm Regen vorhergesagt und für 11-14 Uhr sogar 28mm. Danach wird’s weniger, mit 5-8mm für den Rest des Tages. So muss ich mir jetzt mal überlegen, was ich hier tun kann, da donnerstags auch der Tag ist, wo alle Museen, etc. geschlossen haben. Die einzigen Ideen die der Typ on der Rezeption noch hatte, waren Bowling, Shopping und Kino. Eigentlich wollte ich ja nach Lantau fahren, aber das verschiebe ich wohl besser auf morgen.

Gestern war ich in Macau, Aus-, Ein- und Ausreise haben wunderbar funktioniert, nur bei der Wiedereinreise nach Hong Kong musste ich dem Typen erklären was ein ß ist.

Macau selber ist nen ganz merkwürdiger Ort, man merkt deutlich die portugiesischen Einflüsse, alles ist dreisprachig, Schilder, Anzeigen, usw. Allerdings hab ich den Eindruck, dass dort niemand mehr Portugiesisch spricht, soviel dann auch dazu ich übe schon mal. In der Stadt selber findet man einen sehr interessanten Mix aus verschiedenen Kulturen, so sind Tempel direkt neben Kirchen gebaut und das alles wiederum direkt neben Casinos. Oder die Tempel werden auch schon mal darin mit einbezogen. Insgesamt ist Macau, weil es überall anders verboten ist, die Spielhölle in der Gegend. Es gibt massenhaft Casinos, Hotels, wie ein keines Las Vegas. Was optisch zwar ganz beeindruckend wirkt, lässt mich allerdings an dem Sinn dieser ‚Sonderhandelszone‘ zweifeln. Aber Macau ist auch sonst sehr sehenswert. Neben dem wohl bekanntesten Wahrzeichen, der Ruine von der Sao Paulo Kathedrale, gibt es noch sehr viele andere Dinge zu sehen, es lohnt sich auf jeden Fall mal dorthin zu fahren, wenn man schon mal in der Gegend ist.

Abends bin ich dann noch zu ner Nachbarinsel Taipa, wo es alte Kolonialbauten zu bewundern gibt. So hab ich hier gelesen, dass man gutes portugiesisches Essen dort bekommt, aber leider hab ich kein entsprechendes Restaurant gefunden. Entweder geschlossen oder es gab keine Speisekarte oder sie war nur auf Chinesisch. Naja, immerhin beim Bäcker gabs noch Portugiesische Egg Tarts.

Insgesamt ist das mit den Lebensmittelpreisen hier eher merkwürdig. Zum Vergleich, eine Paprikaschote kostet ca. 2,20€, im Gegensatz dazu kostet eine Big Mäc Menü(!) 1,90€.

Auf der Rückfahrt von Macau nach Hong Kong hat sich dann schon der Sturm angekündigt. Hatte es in Taipa nur ein wenig geregnet, war Sturm auf See, so dass wir ziemlich langsam fahren mussten und diverse Kotztüten zum Einsatz kamen.

So, bleibt noch zu klären, was ich denn jetzt mache, wahrscheinlich erstmal ins Kino gehen, denn seit heute läuft hier ein neuer Jackie-Chan-Film und zwar auf Mandarin ;-)

Dienstag, 27. September 2011

Viel zu Viel zu Sehen und Tun

Deswegen gibts auch nur nen Verweis, wo es ein paar Bilder zu sehen gibt:

HIER

Plan für morgen ist nach Macau zu fahren, sofern die mich reinlassen ;-)

Montag, 26. September 2011

Air China

Eigentlich sollte ich ja schon schlafen, aber da ich wegen Jetlag nich dazu komme gibts stattdessen nen Post.

Air China ist ne sehr lustige Fluggesellschaft wie ich feststellen konnte... total schlecht synchronisierter Sicherheitsfilm, dafür aber mit originellen Hinweisen wie: 'Da Tür!' oder auch: 'Im Notfall bitte Stöckelschuhe ausziehen.'.
Das Boardradio war auch gut, auch wenn das Programm nur 60 Minuten ging und ich fast 10 Stunden geflogen bin. Und zwar gab es, keine Scherz, als Highlight-Band, die Goo Goo Dolls, mit Liedern vom neuen Album.
Schön auch das Inflight Magazin, immerhin mit englischen Überschriften.
Das Essen an Board war dann schon ne Einstimmung auf Asien, auf dem Flug nach Peking gab es Fisch (Krabben) mit Reis und auf dem Flug nach Hong Kong Nudeln, Algen und nen Brötchen mit irgend einer Füllung.
Von Beijing selber hab ich leider nicht so viel gesehen, da dort übelster Smog war, man konnte knapp 100 Meter weit gucken. Dafür gabs am Flughafen immerhin kostenloses Internet.

Nun werde ich also die nächsten paar Tage in Hong Kong verbringen, bin zwar erst ein paar Stunden hier, aber mir gefällts riesig. Überall gibts schrille Werbung, usw. Aber die Stadt ansich ist sehr schön, zumindest das was ich bis jetzt gesehen habe. Ich muss auch rausgehen, da ich kaum in meinem Zimmer bleiben kann, das hat nämlich 5qm. Kein Scherz, Photo folgt.

Ansonsten hab ich in Peking von dem Immigration Office nen tollen Stempel in meinen Pass bekommen, leider weiß ich nicht wozu der gut ist. Vllt krieg ich das ja noch raus und ich kann visumsfrei nach China. Naja, so wirklich glauben tu ich das nicht.

Samstag, 24. September 2011

EFO

Dies wird der letzte Post aus Deutschland sein, denn morgen geht es los in Richtung Australien. Zuvor werde ich allerdings noch ein paar Tage in Hong Kong verweilen.

Nun möchte ich aber noch (sehr) kurz das Geheimnis des Erfolges beim Badminton erklären.
Grundsätzlich gilt immer: Wahrnehmungsfähigkeit verbessern und Bewegungserfahrungen erweitern! Besonders das letzte ist das A und O...

Wie man in der ersten Abbildung sehen kann, ist es sehr wichtig, dass man sich in der Ü-Position (rechte Zeichnung) befindet und wie ein Stern in alle Richtungen bewegen kann. Schafft man das, dann kann man so tolle Schläge schlagen, wie sie darunter dargestellt werden. Ist man nun auch dazu in der Lage, kommt mit unter der wichtigste Teil. Das ist wie beim Schach, man muss sich eine Figur aussuchen, die man sein will, und mit der man den König (Gegner) dann schlägt.
Gesagt getan, nun rennen also zwei Vögel übers Feld (linkes Bild) und entweder klappt ihr Schachplan oder nicht, dann wird der eine Vogel den anderen auslachen... Hat man das alles verinnerlicht, hat man auch schon die wichtigsten Erfolgsregeln gelernt. Denn es ist so einfach wie in Abbildung zwei gezeigt.
1. man braucht jede Menge EFO, weil das die Stütze des Erfolges ist und
2. man muss den Gegner ausspielen.
Also zusammengefasst, man braucht ein riesiges EFO und muss besser als der Gegner sein und schon ist man erfolgreich!
Alles klar?
Dann rauf aufs Feld und erfolgreiche Spiele!!!

Freitag, 16. September 2011

Ich glaub ich platze!

Das war unser Gedanke nach dem 'All you can eat' bei Pizza Hut. Es war wohl so ungefähr die dümmste Idee die wir in Russland hatten ein 'All you can eat & drink' Wettbewerb durchzuführen.

Der Sieger hat am Ende 14 Stücke Pizza gegessen, was einer Portion für 6 Personen entspricht, der zweite hatte 13 Stück und ich 10, was immernoch für 4 Personen gedacht ist... dazu kamen nochmal 2 Liter getrunkene, hausgemacht Limonade... leider konnten wir am Ende nicht mehr nachvollziehen, wer am meisten getrunken hatte. Als wir dann wieder im Hotel waren ging dann noch bis 2 Uhr Andys Geburtstagsparty, bevor wir um 6 Uhr mit ca. 3 Stunden Schlaf zum Flughafen aufgebrochen sind. Entsprechend hab ich vom Flug nicht viel mitbekommen, sondern nur geschlafen.

Erwähnenswert sei noch, dass selbst die Stewardessen sich (teilweise) geweigert haben Englisch zu sprechen (sofern sie es überhaupt konnten). Höhepunkt dieser Unterhaltung war, dass ich ne Cola haben wollte, sie mich nicht verstanden hatte (ich also das ganze noch 2 mal wiederhole und versucht habe mit Markennamen zu erklären was ich möchte) und sie daraufhin anfing mir zu erzählen (auf einmal auf Englisch), dass sie Wasser, Säfte, Coca-Cola, etc. hat. Muss man jetzt nicht verstehen, warum sie dann das Wort Coca-Cola, dreimal nicht verstanden hat. Am Ende hab ich dann noch ne Pepsi bekommen, immerhin das bessere Produkt, was aber ja gar nicht im Angebot war...

Angekommen musste ich dann noch feststellen, dass mein Rucksack (zum Glück nur das Cover) auf dem Transport einen Riss bekommen hatte. Nun hoffe ich mal, dass die 'tolle' Rossiya Airline mir das auch ersetzt.

Jetzt werde ich erstmal für ein paar tage in Deutschland verweilen, bevor es Ende der Woche wieder packen heißt... den am 25. geht es schon wieder los...

Wohin?
Gespannt die nächsten Posts abwarten ;-)