Dienstag, 26. August 2014

Letzte Tour

Als letztes Highlight haben wir nochmal eine Schnorcheltour gemacht, diesmal zu Kicker Rock oder auch Leon Dormido genannt. Dieser Fels mitten im Meer gilt als einer der besten Tauch- und Schnorchelplätze, die es hier so gibt. Entsprechend wurden wir auch nicht enttäuscht und haben Millionen von Fischen gesehen... teilweise waren die Schwärme so dicht, dass man nur noch eine schwarze Wand, im sonst sehr klaren Wasser (Blickweite um die 10m), gesehen hat. Daneben gab es auch einige Schildkröten und natürlich Seelöwen im Wasser. Auch haben wir einige Haie gesehen, leider haben sich die Hammerhaie nicht gezeigt, die man ab und zu vorfinden kann. Das war natürlich ein bisschen schade, aber nichts desto trotz eine sehr beeindruckende Tour mit unendlichen vielen Begegnungen im Wasser.
Kicker Rock

Danach ging es dann zum erholen noch an den Strand, was sowohl die Vögel, als auch die Robben auch so gemacht haben. Also hatten wir die Chance uns zusammen von den Anstrengungen des Schnorchelns zu erholen und zu sonnen.
Faullenzen am Strand

In der Gegend rum gucken
Zusammen die Sonne geniessen
Einen Nachtrag zu gestern gibts auch noch, man kann mit den Robben auch zusammen Wasserrutschen benutzen, allerdings weiss ich nicht, ob sie davon so begeistert sind.
Eine Robbe schläft in der Wasserrutsche

Das war es dann von den Galapagos Inseln, gleich geht der Flieger zurück aufs Festland.



Montag, 25. August 2014

Sonntags kein Alkohol

Ja so Orte gibt es auf der Welt noch... Da wollte ich mir nen Bier kaufen und die Verkäuferin ist ganz schockiert, sonntags darf auf San Cristobal kein Alkohol verkauft werden... Und war dann noch schockierter, als ich ihr erklärt habe, dass man das in Deutschland kann, eigentlich überall auf der Welt... die gute Frau hat wohl noch nie die Insel verlassen, da man das eigentlich auch auf jeder anderen hier kann... kuriose Dinge gibt es hier noch.

Wie dem auch sei, wir sind mittlerweile auf San Cristobal, der letzten Station auf Galapagos. Um hier hin zu kommen war eine weitere Fährfahrt notwendig, die deutlich heftigste, die wir bis jetzt erlebt hatten und so hat auch die Hälfte der Passagiere es nicht ausgehalten und zu den bereitgelegten Plastiktüten gegriffen, mehrfach. Somit war das akustisch und optisch eine nicht ganz so entspannte Fahrt.

Auf San Cristobal selber leben viel mehr Robben und Seelöwen als Menschen, auch in der Stadt Puerto Baquerizo Moreno. Somit ist das auch die Hauptattraktion hier irgendwas mit denen zu machen, sei es Schwimmen, Faulenzen, um die Wette rülpsen oder einfach nur sich im Weg rumstehen oder liegen.
Seelöwen in der Stadt,

spiegelnd schlafen auf dem Bootssteg,

am Badestrand und...
ich in mitten einer Seelöwenkolonie

Ansonsten gibts hier noch nen Bootsfriedhof und man kann Schnorcheln gehen. San Cristobal ist ein eher verschlafenes, aber hübsch anzusehendes Fleckchen.
Der Bootsfriedhof

Auch Gully(deckel)hügel gibt es hier

Samstag, 23. August 2014

Inseltouren

Die letzten Tage haben wir zu Trips auf die Inseln Santa Fe und Pinzón genutzt, um dort Schnorcheln zu gehen, sowie weitere Tiere zu bewundern. Während die Bootstouren zumeist recht lang und eintönig sind, hatten wir ein paar Mal Glück und konnten Wale und Delphine sehen. Darüber hinaus gab es eine weitere Chance mit Weißspitzen-Riffhaien zu schwimmen. Jedoch nicht versteckt in einer Höhle, sondern in einer Lagune, so dass wir bis auf einen Meter an sie herangekommen sind... Schon beeindruckend, wie elegant sie sich durchs Wasser bewegen. Darüber hinaus gab es auch wieder verspielte Robben, die alle Schnorchler von Nahem beobachten wollen. Ebenfalls zu sehen waren Mantas, Iguanas und jede Menge verschiedener Vögel. Eigentlich hätten wir auch noch nach Floreana fahren sollen, da das Schiff aber einen Motorschaden hatte, haben wir stattdessen eine Schnorcheltour durch die Bucht von Puerto Ayora gemacht. Hier hatten wir erneut das Vergnügen mit Meeresschildkröten zu Schnorcheln. Dabei hatte ich eine spektakuläre Begegnung, aus dem Nichts ist unter mir auf einmal eine riesige Schildkröte aufgetaucht... und mit riesig meine ich eine Länge von ca. 1,5-2 Meter. Dies war bis jetzt die größte Schildkröte die ich je gesehen habe... aber sehr friedlich und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Von all den Tieren, die ich bis jetzt hier im Wasser gesehen hab, finde ich die Meeresschildkröten einfach am interessantesten. Es ist unglaublich beeindruckend mitzuerleben, wie elegant und leicht sie durchs Wasser fliegen. Außerdem waren wir noch einen Tag am Strand, wo ich mir erlaubt habe einen Keks zu essen, was ich jedoch nicht wusste ist, dass ich dann sofort von Darwinfinken attackiert werde... auf einmal waren überall auf mir Vögel... sehr lustig.
Ein Weißspitzen-Riffhai
Ein Mantarochen
Insel mit Vögeln
wie dem Blaufuß-Tölpel und dem Fregattenvogel
Ein Fregattenvogel
Das beste Bild vom Wal mit Fontäne, leider kenne ich die Art nicht
Das Beste Bild von Delfinen, auch hier ist die Art unbekannt
Die Robbe spielt mit dem Daniel (rechts)
Die Attacke der Darwinfinken... zeitweise saßen sie auch auf meinem Kopf

Dienstag, 19. August 2014

Isabella Island

Die letzten 6 Tage waren wir auf einer anderen Insel, Isabella. Da es dort kein Internet gibt, gab es auch leider keine Posts. Dies soll jetzt aber nachgeholt werden, wir sind wieder zurück auf Santa Cruz und hier gibt es zumindest minimale technische Infrastruktur :-)
Der Platz hier reicht bei weitem aber nicht aus, um zu schildern, was die letzten Tage so passiert ist, weshalb einige Bilder reichen müssen ;-)
Zu den Highlights gehört das Schnorcheln mit Haien, Goldrochen, Mantarochen, Meeresschildkröten, Robben und Pinguinen, die Beobachtung von Blaufuss-Tölpeln, die Besichtigung der zweitgrößten Caldera der Welt, eine Fahrradtour mit Unfall meinerseits und das Trinken von Cocktails aus Kokosnüssen. Insbesondere von den Unterwassertieren gibt es jedoch keine Photos, weswegen es umso mehr vom Rest zu sehen gibt.

Puerto Villamil auf Isabella, mit 2500 Einwohner die "größte" Stadt

Die Haupteinwohner und Bank-Belagerer

oder auch Weg-Blockierer auf dem Weg zum Schnorcheln... im Wasser sind sie dann aber ganz verspielt und Schwimmen um einen herum.

Der Strand von Puerto Villamil

Flamingos in der Lagune

Der Strand um die Insel herum

Ein Mangrovereiher aus der Nähe
Noch mehr Flamingos
Kokosnusscocktails am Strand trinken

So sieht es aus, wenn man über den Lenker vom Rad absteigt... bis auf nen paar Prellungen, Schürfwunden und blauen Flecken ist aber nix passiert... die blutigeren Bilder lass ich hier im Sinne der Leser mal Weg

Jede Menge kleiner, wuseliger Schildkröten in der Aufzuchtstation

Ein Mantarochen
Schnorchelgebiet im Hafen, hier gibts Seelöwen, Pinguine und mehr, mit dem man umherschwimmen kann

Ein Pelikan in den Mangroven
Blaufuss-Tölpel
Die Tierwelt findet auch Platz in der Kirche auf Galapagos

Der Beginn der Caldera Sierra Negra

Die unglaubliche Weite der Caldera

und dann ist sie auch zu Ende

Ein kleinerer Vulkan von 2008/9

Ein kleiner Lavatunnel

Der Sonnenuntergang auf Isabella

Dienstag, 12. August 2014

Soooooo viel zu sehen und tun

*** Dieser Post hätte eigentlich am 12.8. veröffentlicht werden sollen, dies hat aber anscheinend aufgrund technischer Probleme nicht geklappt... Nun also jetzt, jedoch sind die Bilder nunmehr eine Woche alt... ein aktuelles Update folgt ***

Hier kann man einfach unheimlich viel sehen und tun, weswegen ich an dieser Stelle die letzten 2 Tage anhand von bebilderten Eindrücken wiedergeben möchte:
Morgens macht man sich auf den Weg zum Strand,

wo man jedoch nicht schwimmen kann,

jedoch sich die Marine-Iguanas sonnen.

Später, am richtigen Strand, kann man sich dann sonnen und Kayak-fahren, um Tiere auf dem Meer zu beobachten, Schildkröten, etc. davon gibt es aber keine Photos.
Zur Stärkung geht es abends auf die Essensstrasse, wo jede jede Menge Stände leckeren Fisch verkaufen.
Zur Verdauung dreht man dann eine Runde mit der Bimmelbahn,

was eine typisch-ecuadorianische Abendgestaltung ist.
Ausgeschlafen geht es früh morgens wieder los um Schildkröten,

ganz aus der Nähe,

beim Fressen zu beobachten.
Dabei sieht man auch hübsch-bunte Iguanas.